
Künstliche Intelligenz wie ChatGPT begeistert mit beeindruckenden Möglichkeiten und verändert viele Bereiche unseres Lebens. Sie kann Prozesse vereinfachen, Texte schreiben, Wissen bereitstellen und Entscheidungen unterstützen. Doch so faszinierend diese Technologien auch sind – sie können eines nicht: das Handwerk ersetzen.
Handwerker*innen sind diejenigen, die tagtäglich vor Ort Probleme lösen, gestalten, reparieren und Neues erschaffen. Sie packen an, denken mit, arbeiten präzise, kreativ und verantwortungsvoll. Ohne sie gäbe es keine funktionierenden Häuser, keine sanierten Bäder, keine Infrastruktur, die unseren Alltag trägt. KI kann beraten – aber sie trägt keine Fliese, installiert keine Heizung und verwandelt keine Baustelle in ein Zuhause.
Trotzdem begegnen wir noch immer einem überholten Bild: „Nur wer studiert, schafft es im Leben.“ Dabei ist das Gegenteil längst Realität. Handwerksberufe sind gefragt wie nie zuvor. Betriebe suchen händeringend Nachwuchs, Auftragsbücher sind voll, Wartezeiten lang – ein deutliches Zeichen für den enormen Wert dieser Arbeit.
Das Handwerk braucht Menschen mit Können, Herz und Leidenschaft. Diese Berufe bieten Perspektiven, Verantwortung, Anerkennung und Sicherheit. Sie verdienen Respekt – nicht nur als nette Floskel, sondern als gesellschaftliche Haltung.
Fazit: KI ist ein hilfreiches Werkzeug, doch sie ersetzt nicht die Menschen, die täglich anpacken. Das Handwerk bleibt ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Gesellschaft – und wer sich dafür entscheidet, trifft eine starke Wahl für die Zukunft.
